
Aber immer noch richten sich Texte in erster Linie an Menschen: an den Kunden, an den Mandanten, an die Zielgruppe. Daran orientieren sich Inhalt, Wortwahl und Tonalität des Textes. Denn Geschriebenes will gelesen werden. Weil sich auch die Art des Lesens gewandelt hat, schreibt man heute anders als noch vor 20 Jahren. Nie war das Angebot an Informationen größer. Und die Zeit des Lesers ist begrenzt: Er scannt einen Text zunächst auf wichtige Schlüsselwörter. Wenn er findet, wonach er sucht, besteht die Chance, dass er sich auch den Rest des Artikels etwas genauer ansieht.